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Schulrecht – Gesetze und Urteile 2018

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Schulmanagement - 3 Tipps für „bewegte Eltern“

Sie haben sich gemeinsam mit ihren Kollegen entschlossen, nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern zu bewegen.  Sie möchten die Idee einer „bewegten Schule“ umsetzen. Bereiten Sie einen „bewegten Elternabend“ unter Hilfe folgender 3 Tipps vor:

Tipp 1: Nutzen Sie die Fähigkeiten Ihrer Kollegen und Eltern

Bereiten Sie den Elternabend innerhalb ihres Teams vor. Sammeln Sie Vorschläge, welche Angebote die Eltern zum einen interessieren und zum anderen auch zum Mitmachen motivieren. Sprechen Sie Ihre Kollegen auf spezielle Begabungen und Leistungen an, die sie im Schulleben beobachtet haben, z. B. Schach spielen, Percussion oder auch spezielle Entspannungsübungen. Nutzen Sie auch die Begabungen der Eltern.

Tipp 2: Planen Sie verschiedene Stationen in den Räumen der Schule

Hauptsächliche Ziele eines Elternabends sind, dass sich Eltern und Lehrkräfte gegenseitig besser kennen lernen, mit neuen Eltern ins Gespräch kommen und in einen Austausch treten. Die Bewegungsangebote müssen sich nicht allein auf die Turnhalle beziehen. Nutzen Sie auch den Werkraum und Gruppenräume.

Tipp 3: Informieren Sie in der Einladung über die Angebote

Die Eltern können sich schon vorher entscheiden, welche Aktivitäten sie wählen werden. Eine große Übersicht mit Angabe der Räume und der betreuenden Lehrkräfte informiert die Besucher im Eingangsbereich. Folgende Angebote könnten aufgelistet sein: Rückenschule, Kindermassage, Schach, Gesundheitsvorsorge, gesunde Ernährung, Bewegung im Sportunterricht, Konzentration und Wahrnehmungsschulung und Musik. Der Zeitrahmen sollte 3 Stunden nicht überschreiten.

Nehmen Sie die Sorgen der Eltern vor der Einschulung ernst

Für die meisten Kinder und Eltern ist die bevorstehende Einschulung ein erfreuliches Ereignis. Aber es gibt auch manche Eltern und Kinder, für die sie sich eher als ein leidvolles und mit Sorgen behaftetes neues Kapitel im Leben eines Kindes darstellt. Beginnen Sie als Lehrer bzw. Schulleiter rechtzeitig mit den Informationen zur Einschulung, um mögliche Fehler zu vermeiden, die dafür verantwortlich sein können, dass es jetzt oder später Probleme gibt. Laden Sie die Eltern zur Informationsveranstaltung gemeinsam mit den Erzieherinnen, Lehrkräften und der Schulleitung ein. Stellen Sie folgende Schwerpunkte vor:

Die rechtlichen und formalen Vorgaben

Geben Sie Informationen zum Thema „Einschulungsalter, Rückstellung und vorzeitige Aufnahme“ am besten schriftlich heraus, und erklären Sie diese am Elternabend.

Die Schulpflicht wird von den Ministern der Bundesländer geregelt. Orientieren Sie sich vorab über die genauen Bestimmungen und Voraussetzungen für eine Aufnahme des Schulbesuchs. In der Regel trifft der Schulleiter die Entscheidung über die Schulaufnahme unter Berücksichtigung aller formalen Vorgaben.

Ablauf des Einschulungsverfahrens an Ihrer Schule

Zeigen Sie, wie das Screening-Verfahren an Ihrer Schule ablaufen kann. Erläutern Sie Begriffe wie „soziale und körperliche Reife“, „kognitive Fähigkeiten“ und „Belastbarkeit“.

Sie nehmen den Eltern Ängste und schaffen Klarheit, wenn Sie den organisatorischen Ablauf der Schuleinschreibung darstellen. Vielleicht haben Sie im Vorjahr gefilmt oder Fotos erstellt.

Schulfähigkeit

Lassen Sie im Team den Begriff „Schulfähigkeit“ darstellen. Erklären Sie Ihre Erwartungen mit anschaulichen Praxisbeispielen. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit den Leiterinnen der Kindergärten und Vorschulen auf, und planen Sie gemeinsam die Vorstellung der Schulfähigkeit am Elternabend.

Hilfen und Tipps zur Förderung der Kinder bis zur Einschulung

Erstellen Sie innerhalb des Kollegiums Beispiele, wie gefördert werden kann. Verweisen Sie darauf, dass z. B. nicht das Alphabet oder das Schreiben gelernt werden sollen, sondern die sogenannten Sekundärtugenden gefördert werden: Ordnung halten, zuhören können, Regeln einhalten lernen. Am meisten brennt den Eltern unter den Nägeln, was sie noch tun können, um ihr Kind optimal auf die Schule vorzubereiten. Das ist auch das Anliegen der Lehrkräfte. Nutzen Sie diese Phase.

Entlasten Sie Ihre Kollegen

Schulleiter besuchen meist im Rahmen der Beurteilungsverfahren den Unterricht Ihrer Lehrkräfte. Sicher beobachten auch Sie beachtliche Eigenleistungen und kreative Ideen Ihrer Kollegen, z. B.

  • selbst erstellte Förderpläne,
  • eigene Lernwerkstätten,
  • auf Differenzierung ausgerichtetes Übungsmaterial,
  • vielfältige Anschauungsmittel.

Eine Unterrichtsstunde kreativ vorzubereiten kostet Zeit. Entwickeln Sie auch hier den Teamgedanken, und schlagen Sie in einer Konferenz vor, Möglichkeiten der gegenseitigen Entlastung zu diskutieren. Bieten Sie folgende 4 Ideen an:

Organisieren Sie eine Info- und Tauschbörse für Material

Regen Sie einen Nachmittag des offenen Klassenzimmers an. Ermuntern Sie Ihre Kollegen, die eigenen „Schätze“ vorzustellen. Natürlich können Sie niemanden zwingen, sein selbst erstelltes Material anderen zur Verfügung zu stellen. Jedoch genügen oft schon Tipps und Ideen.

Übertragen Sie Aufgaben an Fachbereiche

Verteilen Sie die Verwaltung der Lehr- und Lernmittel nach Fächern. Ein Kollege übernimmt die gesamte Registrierung und Sichtung eines Gebiets, z. B. Musik. Er kennt die Ausstattung der Schule, überprüft die Instrumente, sichtet die Musikbücher, verwaltet vorhandene Hörbeispiele und erweitert den Bestand an Medien nach Rücksprache mit dem Kollegium und der Schulleitung. Ein durchdachtes Registrierungssystem in Form einer Excel-Datei ist hilfreich.

Kaufen Sie Komplett-Angebote der Verlage

Verlage bieten vormodulierte Unterrichtsstunden im Paket zusammen mit den Lehrbüchern an. Regen Sie innerhalb Ihres Kollegiums an, die bereits existierenden Unterrichtsvorlagen zu verbessern und weiterzuentwickeln. Folien oder selbst erstellte Wort- und Bildkarten können z. B. einfach in die Ordner eingearbeitet und dann gegenseitig zur Verfügung gestellt werden.

Nutzen Sie die Download-Möglichkeiten

Viele Verlage bieten zu den Unterrichtswerken Software und gratis Download-Aktualisierungen an. Registrieren Sie sich als Schule kostenlos, und entscheiden Sie, welche Materialien für Sie relevant sind. Nehmen Sie diesen Bereich mit in Ihre Medienverwaltung auf.

Grundschulpraxis

Ein Wintersporttag gelingt auch ohne Schnee

Haben auch Sie nicht die Möglichkeit, mit Ihrer Klasse zum Skilaufen, Schlittenfahren oder auf den Eisplatz zu gehen? Bauen Sie folgende Parcours in der Turnhalle auf, die sich an Wintersportarten orientieren. Laden Sie Eltern als Helfer ein, und stellen Sie die folgenden Stationen auf:

  • Station Eishockey: Auf Teppichfliesen rutschen die Schüler vorwärts und steuern mit einem Hockeyschläger den Puck in ein Tor.
  • Station Rodeln: Bäuchlings auf Rollbrettern liegend umfahren die Schüler einen abgesteckten Slalom.
  • Station Biathlon: Die Schüler rutschen auf Teppichfliesen oder Putzlappen durch die Halle und tragen im Rucksack auf dem Rücken Schlagbälle mit. Sie laufen zu einem Reifen, der am Basketballkorb hängt. Hier versuchen sie, möglichst viele Bälle durch den Reifen zu werfen. Dann sammeln sie alle Bälle wieder ein und laufen zurück.
  • Station Abfahrtslauf: Hängen Sie Langbänke an den Sprossenwänden ein, und lassen Sie die Kinder stehend auf den Langbänken herunterrutschen. Wichtig: Sorgen Sie für Sicherung durch Matten und Helfer.
  • Station Skispringen: Stellen Sie 2 hohe Kästen hintereinander. Mit Anlauf springen die Kinder am Ende der Kästen möglichst weit in Zonen hinein. Zeichnen Sie die Zonen mit Kreide auf die Matten.

Strukturieren Sie komplexe Sachaufgaben

Als Klassenleiter kennen Sie das Problem: Ihre rechenschwachen Schüler lösen bei mehrgliedrigen Sach- oder Textaufgaben oft nur den 1. Teil. Sie versuchen, irgendeinen Rechenweg zu übertragen. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Kind schematisch löst und die neue Aufgabe nicht erfasst hat. So können Sie die Schüler in 6 Schritten unterstützen.

  • Markieren: Fertigen Sie von jeder Textaufgabe eine Kopie an, damit das Kind nicht in das Buch der Schule schreiben muss. Jetzt kann der rechenschwache Schüler wichtige Aussagen markieren.
  • Lesen: Der Schüler liest die Aufgabe mehrmals und gibt den Inhalt mit eigenen Worten wieder.
  • Überlegen: „Was ist gefragt?“ Der Schüler darf jetzt die Frage bzw. den 1. Lösungsauftrag farbig markieren. Besteht die Frage aus mehreren Teilen, markiert der Schüler jeden Teil andersfarbig. Nun liest das Kind den 1. Teil nochmals.
  • Finden: „Was ist gegeben?“ oder „Welche Informationen habe ich?“ Ihr Schüler markiert nur die Angaben zum 1. Frageteil. Hier ist es wichtig, immer die gleiche Markierfarbe zu benutzen.
  • Aufgabe bilden und lösen: Auch dieser Schritt bezieht sich auf den 1. Teil der Sachaufgabe. Er hält sich eng an die Angaben.
  • Antworten: Die Antwort erfolgt auf die 1. Frage. Jetzt müssen Sie Ihrem Schüler bewusst machen, dass die Sachaufgabe nicht beendet ist. Das Kind markiert den nächsten Frageteil und löst diesen nach dem gleichen Schema.

Wichtiger Hinweis: Durch die farbigen Hervorhebungen gelingt es Schülern leichter, einen Plan in der Lösungsstruktur zu erlernen und auch wieder anzuwenden. Deshalb ist nach jeder Rechenstunde das Verbalisieren die entscheidende Unterstützung. Erst wenn ein Kind mit Hilfe der Lösungspläne eine Aufgabe anderen Schülern erklären kann, hat er sie wirklich verstanden.

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